Nebelphilosophie.

Walterstown, Kildare, Irland, Februar 19, 2015

Es gibt zwei Sorten Nebel, zumindest in meinen Augen. Es gibt dreckig-trübe Suppe und es gibt Nebel, der geheimnisvoll verhüllt, sanft und weich wirkt, schön ist. In Kildare scheint letzterer vorzuherrschen, jedes Mal zieht es mich fasziniert nach draußen, wenn sich gegen Abend die ersten Schleier herabsenken.

Das Haus ist von einem alten Weidezaun umgeben. Ich bin mir nicht sicher, ob es diesen braucht, Tiere sah ich in der Umgebung nie. Vielleicht ist es ein Überbleibsel, ich habe nie gefragt. Ich lege stets meine Kamera drauf ab um Langzeitbelichtungen zu machen, die in der Dämmerung dann doch notwendig werden und ertappe mich jedes Mal, die Handschuhe von meinen Fingern zu streifen um das alte und gegerbte Holz zu fühlen.

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